Sucht im Arbeitskontext
Umgang mit Betroffenen
Der Wein zum Essen, das tägliche Feierabendbier oder der Joint zum Stressabbau. Alkohol- und Drogenkonsum gehören oft zu unserem Alltag dazu. Doch wo hört Genuss auf und wo fängt Gewohnheit oder sogar Abhängigkeit an?
Der häufigste Suchtmittelmissbrauch im Arbeitskontext geht auf Nikotin und Alkohol zurück. Doch auch illegale Drogen und Medikamentenmissbrauch spielen eine Rolle.
Sie beobachten ein verändertes Verhalten bei Mitarbeiter*innen, können es aber nicht ganz einordnen? Oder Sie vermuten bereits einen problematischen Subtanzkonsum, doch wissen nicht, wie Sie damit umgehen sollen? Frühzeitiges Ansprechen von Problemen erspart manchen Konflikt am Arbeitsplatz, aber vor allem erspart es den Betroffenen womöglich die Verschlimmerung des problematischen Konsums und dessen negative Auswirkungen.
In diesem Seminar setzen Sie sich mit dem Thema Sucht und Substanzkonsum auseinander und erfahren, woran Sie Beschäftigte mit einem riskanten Alkohol- oder Drogenkonsum erkennen können. Sie lernen Interventionsstrategien für den Umgang mit Betroffenen kennen und üben Gesprächstechniken. Sie erhalten außerdem eine Übersicht zu Unterstützungsmöglichkeiten im Suchthilfesystem.
Seminarschwerpunkte:
- Basiswissen zum Thema Sucht und Substanzkonsum
- Woran erkenne ich Beschäftigte, die einen auffälligen Substanzkonsum haben?
- Wie kann ich Betroffene ansprechen?
- Einblick in arbeitsrechtliche Aspekte
- Beratung- und Behandlungsmöglichkeiten in Thüringen
Am Ende der Veranstaltung sind Sie für das Thema Sucht im Arbeitskontext sensibilisiert und kennen konkrete Strategien, um Betroffene anzusprechen.
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Ansprechpartner*in: Rebecca Brand
Telefon: 0361 511 509-25
E-Mail: rebecca.brand@awobildungswerk.de#

