ADHS im Kita- und Grundschulalter
Ein Kind steht immer wieder auf, platzt in Gespräche hinein, lässt überall seine Sachen liegen, träumt vor sich hin … Schnell steht dann der Verdacht auf ADHS im Raum. Was dem Umfeld oft als Erklärung dient, ist für betroffene Kinder und ihre Familien nicht selten mit Stigmatisierung, Konflikten und dem Gefühl verbunden, „nicht richtig“ zu sein. In den letzten Jahren ist die Zahl an ADHS-Diagnosen gestiegen – und mit ihr der Bedarf an fachlicher Einordnung und Orientierung für den pädagogischen Alltag.
In dieser Fortbildung haben wir die Möglichkeit, uns ganz konkret und praxisnah mit dem Thema ADHS auseinanderzusetzen. Wir verbinden Fachwissen mit praxisnahen Antworten auf Fragen wie:
- Woran erkennt man ADHS? Welche Erscheinungsformen gibt es, und wie unterscheidet sich die Symptomatik bei Jungen und Mädchen?
- Welche positiven und negativen Auswirkungen hat eine ADHS-Diagnose auf ein Kind und sein Umfeld?
- Welche Rolle spiele ich als pädagogische Fachkraft im Umfeld eines betroffenen Kindes? Wie kann ich (noch) besser unterstützen?
- Wie gehe ich mit Eltern um, die eine Diagnose ablehnen – oder sich eine wünschen?
- Wie kann ich Kinder stärken, die oft „auffallen“ – aber selten Anerkennung bekommen?
Dabei knüpfen wir an Ihre eigenen Erfahrungen an: Beispiele, Fragen und Fallkonstellationen aus Ihrer Praxis sind ausdrücklich willkommen und werden gemeinsam reflektiert.
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Ansprechpartner*in: Rebecca Brand
Telefon: 0361 511 509-25
E-Mail: rebecca.brand@awobildungswerk.de#

