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Übergriffiges Verhalten gewaltfrei beantworten und verhindern
Gewaltfreie Kommunikation in der Praxis

Das Tabu ist gebrochen: Es ist benannt, dass es grenzverletzendes und gewaltvolles Handeln von pädagogischen Fachkräften gegenüber Kindern gibt.


Der pädagogische Auftrag und das Recht der Kinder auf gewaltfrei Erziehung gebieten sofort zu handeln und sich mit einen eindeutigen Haltungen und Handlungen zu positionieren. Hier gilt es ein Stopp zu setzen und übergriffiges Verhalten sofort zu unterbinden.


Zugleich besteht eine große Unsicherheit darin, wie anschließend das Gespräch weitergeführt werden kann, wie also Gewalt gegen Kinder gewaltfrei verhindert und der Kreislauf von Gewalt und Gegengewalt unterbrochen werden.


Es ist nicht akzeptabel, Vorfälle zu übersehen oder kleinzureden. Gleichzeitig ist es auch wenig unterstützend für eine würdige, freundliche Atmosphäre in der Einrichtung, die Fachkraft zu beschämen, anzuklagen und zu beschuldigen.


Notwendig ist ein dritter Weg, der der Verbindung, wie ihn die Gewaltfreie Kommunikation bietet:

Auf der einen Seite sich klar und authentisch mitzuteilen: Was genau habe ich gesehen? Weshalb akzeptiere ich dieses Verhalten nicht? Für welche Werte und Bedürfnisse trete ich ein?


Auf der anderen Seite bereit zu sein, der gewaltvoll handelnden Fachkraft auch zuzuhören. Bin ich in der Lage, mich in sie einzufühlen und zu verstehen, wie sie sich in diesem Moment fühlte und welche Bedürfnisse sie sich auf diese für mich unakzeptable Weise zu erfüllen suchte? Kann ich Mitgefühl mit ihr entwickeln?


Dabei geht es nicht um ein Wegreden. Verstehen heißt nicht einverstanden sein. Vielmehr geht es darum, auf einer tiefen menschlichen Ebene eine Verbindung und auch Einsicht und Umkehr zu ermöglichen.


Genau das soll in diesem Übungsseminar an Fall-Vignetten und eigenen Beispielen erprobt und erfahren werden.

Ziel ist es, sowohl in der authentischen Mitteilung und als auch im verstehenden, empathischen Zuhören Sicherheit zu gewinnen und eindeutig und klar in der eigenen, an den Kinderrechten und der Menschenwürde orientieren Haltung zu bleiben und zugleich mit dem Gegenüber in der schwierigen Situation eine gemeinsame neue Perspektive zu entwickeln.


Dieses Seminar ergänzt die Arbeit mit der Verhaltensampel zum Erziehungsverhalten, wie sie in viele Teams nutzen.

Ansprechpartner*in: Maria Schwager
Telefon: 0361 511 509-28
E-Mail: maria.schwager@awobildungswerk.de



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