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Berufspädagogische Fortbildung für die Praxisanleitung 24h

1. Tag Berufspädagogische Fortbildung


Ihnen als Praxisanleiter*innen kommt eine zentrale Rolle zu, nicht nur was die Qualität der Ausbildung angeht, sondern auch um die Azubis zu erstklassigen Pflegefachleuten auszubilden und somit auf lange Sicht den Personalmangel in der Pflege eindämmen zu können. Somit können Sie am Ende einer Ausbildung des betreuten Auszubildenden sagen: „Das ist zum Teil auch MEIN Verdienst“

Zum stressigen Pflegealltag von Praxisanleiter*innen gehört es, neben der individuellen und fachgerechten Versorgung des Pflegeempfängers dazu, Azubis zu betreuen und sie auf ihre zukünftige Arbeit vorzubereiten. Mit der generalistischen Pflegeausbildung hat der Begriff „Pflegediagnose“ eine neue Bedeutung gewonnen. Hinter diesem Begriff verbirgt sich aber nichts „Neues“. GEBBIE& LEVINE definierten den Begriff schon 1973 "als die Beurteilung oder das Ergebnis einer pflegerischen Einschätzung." Auch wenn diese Definition inzwischen als veraltet gilt, ist es doch genau das, was wir als Pflegefachkräfte tagtäglich (unbewusst) machen. Während bei medizinischen Diagnosen auf eine physiologische Funktionsstörung zurückgegriffen wird, werden bei Pflegediagnosen menschliche Reaktionen auf aktuelle oder potentielle Gesundheitsprobleme dargestellt. Somit wird der Pflegeempfänger als Individuum gesehen.

Das definieren einer Pflegediagnose gilt als Grundlage der Erarbeitung von Pflegeziel, Pflegeplanung, Pflegemaßnahmen und schließlich der Evaluation des Pflegeprozesses.


Naaaa? Ist das etwa neu?

Ich möchte Sie dahingehend unterstützen, Ihr Potenzial auszubauen, Ihren Auszubildenden den Begriff „Pflegediagnosen“ begründet näher bringen zu können.


    • Sie setzen sich mit dem „WARUM?“ -Der Notwendigkeit von Pflegediagnosen-, auseinander
    • Sie erhalten einen Einblick in die Vorteile und die Problematik der Implementierung von Pflegediagnosen
    • Sie finden heraus welche Arten von Pflegediagnosen es gibt
    • Sie entwickeln Kompetenzen, um Ihren Auszubildenden den Aufbau und die Formulierung von Pflegediagnosen vereinfacht näher bringen zu können
    • Sie erkennen die Pflegediagnosen als Instrument der Professionalisierung der Pflege
    • Sie lernen den Aufbau des Pflegediagnosen-Buch NANDA als Hilfestellung kennen
    • Sie haben natürlich die Gelegenheit Erfahrungen mit den anderen Teilnehmern auszutauschen uvm.


Seminarschwerpunkte


    • Rückblick und Ausblick zu den Pflegediagnosen
    • Sinn und Zweck von Pflegediagnosen
    • Pflegediagnosen -Aufbau
    • Pflegediagnosen formulieren


Ziel der Veranstaltung ist es, den Auszubildenden das Themenfeld der Pflegediagnosen, auch im praktischen Umfeld, sicher näher bringen zu können und sie somit auf dem Weg zum Erreichen einer umfassenden Pflegekompetenz zu unterstützen.



2. Tag Berufspädagogische Fortbildung


Sie als Praxisanleiter*in begleiten Ihre Auszubildenden und auch Fremdpraktikanten in Ihrer Einrichtung, um vorhandenes Wissen zu vertiefen ist es sinnvoll den Auszubildenden Arbeits- und Lernaufgaben zu stellen, die zu einem Praxisthema bearbeitet werden können.

Neben den Lern- und Arbeitsaufträgen der Pflegeschule, sollen Sie als Praxisanleiter*in Ihren Auszubildenden und Fremdpraktikanten auch Arbeits- und Lernaufträge erteilen. Diese kann vor einer Anleitung gestellt  oder unabhängig davon. Wichtig ist bei der Erstellung der Arbeits- und Lernaufträgen, dass sie nach dem Konstruktionsprinzip erstellt werden. Damit ist sichergestellt das Ihr Auszubildender und auch der Fremdpraktikant*in eine Kompetenzsteigerung vom Orientierungseinsatz bis zum Vertiefungseinsatz vorweisen kann.


    • Sie haben die Möglichkeit Ihre Erfahrungen, mit Arbeits- und Lernaufgaben, mit anderen auszutauschen
    • Sie erhalten einen Überblick, wie Arbeits- und Lernaufgaben aussehen können und welche Kompetenzbereiche abgedeckt sind
    • Sie entwickeln Kompetenzen, um eigenständig Arbeits- und Lernaufträge nach dem Konstruktionsprinzip zu planen


Seminarschwerpunkte


    • Konstruktionsprinzip, was heißt das?
    • Arbeits- und Lernaufgaben nach dem Konstruktionsprinzip entwickeln
    • Arbeiten mit Fallbeispielen
    • Arbeits- und Lernaufgaben in die Praxis integrieren


Nach dem Seminartag sind Sie in der Lage Arbeits- und Lernaufgaben nach dem Konstruktionsprinzip für Ihre Praxis zu erstellen. Sie wissen das es wichtig ist, alle Kriterien des Konstruktionsprinzip mit einzubeziehen, dass Ihr Auszubildender eine Kompetenzsteigerung erreicht.



3. Tag Berufspädagogische Fortbildung

Unsere Arbeitswelt wird zunehmend vielfältiger. Diese Vielfalt in der Belegschaft, die u.a. durch internationale Fachkräfte erweitert wird, ist bereichernd und bietet viele Chancen. Gleichzeitig gehen auch Herausforderungen damit einher. Vor diesem Hintergrund reflektieren wir im Workshop Möglichkeiten, Vielfalt aktiv zu nutzen und wertzuschätzen, setzen uns mit unserer eigenen Wahrnehmung auseinander und entwickeln Handlungsstrategien zum Umgang mit (interkultureller) Vielfalt.


    • Sie erhalten Einblicke, was man unter den Begriffen "Kultur" und „Diversity Management“ verstehen kann und welche Aspekte Einfluss auf den Arbeitsalltag nehmen können
    • Sie erfahren, warum Diversity Management im Arbeitsalltag vorteilhaft ist
    • Sie setzen sich kritisch mit Ihrer Wahrnehmung auseinander und hinterfragen diese
    • Sie reflektieren die Entstehung von Vorurteilen und Stereotypen und wie diese zur Benachteiligung führen können
    • Sie haben die Gelegenheit mit anderen Teilnehmenden Erfahrungen auszutauschen
    • Sie entwickeln Handlungskompetenzen, um interkulturellen Missverständnissen entgegenzuwirken und sie zu überwinden


Seminarschwerpunkte


    • Kultur und Diversity
    • Selbst- und Fremdwahrnehmung
    • Interkulturelle Konfliktbewältigung
    • Einfache Sprache



Ziel der Veranstaltung


    • Ziel des Workshops ist es, ein Bewusstsein für interkulturelle Vielfalt am Arbeitsplatz zu erlangen
    • Sie eignen sich Handlungskompetenzen an, die Sie in Ihrem Arbeitsalltag in der Gesundheit und Pflege effektiv nutzen können
    • Sie lernen Ihre eigene Haltung kritisch zu hinterfragen
    • Sie tauschen sich mit anderen Teilnehmer*innen aus und reflektieren Ihre Erfahrungen
    • Sie können das erworbene Wissen in Ihre Praxis übertragen und dort dauerhaft anwenden

Status:  Plätze frei

Seminar-Nr.:   23-30M-004

Beginn:   Mo., 13.03.2023, 09:00 - 16:00 Uhr

Dauer:   3 Tag(e)

Kursort:   AWO Bildungswerk Erfurt

Zielgruppe:   Praxisanleiter*innen

Methoden:   theoretischer Input
Erfahrungsaustausch
Gruppenarbeit

Kosten:   285,00 €

ermäßigte Kosten:   285,00 € (AWO Mitarbeiter*innen und AWO Mitglieder)

Ansprechpartner*in:   Karina Ihring
Telefon:   0361 511 509-26
E-Mail:   karina.ihring@awobildungswerk.de

AWO Bildungswerk Erfurt

Am Johannestor 23
99084 Erfurt

Datum
13.03.2023
Uhrzeit
09:00 - 16:00 Uhr
Ort
Am Johannestor 23, AWO Bildungswerk Erfurt
Datum
14.03.2023
Uhrzeit
09:00 - 16:00 Uhr
Ort
Am Johannestor 23, AWO Bildungswerk Erfurt
Datum
15.03.2023
Uhrzeit
09:00 - 16:00 Uhr
Ort
Am Johannestor 23, AWO Bildungswerk Erfurt





AWO Bildungswerk Thüringen gGmbH

Am Johannestor 23 | 99084 Erfurt
Tel: 0361/511 509-10
Fax: 0361/511 509-19
E-Mail: info@awobildungswerk.de

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 16:00 Uhr
Freitag von 08:00 bis 14:00 Uhr